Weitere Angriffe gegen Israelsolidarische

Wie wir bereits dokumentierten, gab es auch in Erfurt Proteste gegen eine antizionistische Mahnwache. Mut gegen rechte Gewalt hat einen Artikel über die Vorfälle veröffentlicht, welcher hier zu lesen ist.
In München wären Israelsolidarische beinahe brutal angegriffen worden. Hierzu berichtet Hagalil:

München: Angriff auf Mahnwache gegen Antisemitismus

Eine Demonstration, durchgeführt von der „Palästinensischen Gemeinde München e.V.“ und unterstützt u.a. durch das Münchner Friedensbündis und die Linkspartei unter dem Motto „Stoppt den Völkermord in Gaza!“ am vergangenen Samstag führte vom Odeonsplatz zum Sendlinger Tor. Nicht zuletzt, dass diese Kundgebung gerade über den Platz der Opfer des Nationalsozialismus führen würde, bewog den Ak Antisemitismus dort eine Mahnwache abzuhalten…
Bei der Mahnwache „Gegen Antisemitismus und islamistischen Terror“ standen eine Handvoll Menschen und mit zwei Israel-Fahnen und verteilten dieses Flugblatt. Als der Demonstrationszug der angeblichen Friedensfreunde den Platz der Opfer des Nationalsozialismus erreichte, stürmten plötzlich ca. 60 der Demonstranten auf die Mahnwache zu.

Nur dem äußerst „robusten“ Eingreifen der Polizei ist zu verdanken, dass die Teilnehmer der Mahnwache nicht verletzt wurden. Als die z.T. mit Stangen bewaffneten Angreifer über die Wiese stürmten, auf der das Mahnmahl für die ermordeten Juden steht, schien völlig unklar, ob die zahlenmäßig weit unterlegenen Polizeikräfte überhaupt in der Lage wären, diese auch aufzuhalten. Im Interesse der eigenen Gesundheit befolgten die Teilnehmer der Mahnwache daher die Anweisung der Polizei – „Ihr verschwinden jetzt besser – aber schnell!“ – gerne.

Wie viele der Angreifer festgenommen wurden ist unklar. Dagegen sind die Absichten der Hamas-Sympatisanten dank Plakaten mit Sprüchen wie „Israel to Hell“ nicht unklar.