Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Beitrag auf Radio Lotte [+Kommentar]

Wo die Israelis sind, das gehört alles den Palästinensern

Auf der Mediathek Thüringen wurde ein Beitrag von Radio Lotte zur Gaza-Demonstration in Weimar veröffentlicht:

Quelle

In diesem Beitrag ist auch ein Ausschnitt der Rede von Matthias Purdel (FDP) zu hören: (mehr…)

Meldung auf Radio Lotte

Etwa 150 Weimarer und Gäste haben sich am Samstag am bundesweiten Protest gegen die Gewalt in Gaza beteiligt. Zu den Demonstranten zählten auch Vertreter der Lokalpolitik. Verurteilt wurde auf Transparenten die Gewalt von Seiten Israels. Doch die Protestierenden stellten auch klar, daß sie den Terror der Hamas nicht gutheißen würden. Das brachte ein Palästinenser deutlich zum Ausdruck. Zehn junge israel-solidarische Weimarer wandten sich gegen den Demonstrationszug. Es kam zu einem lautstarken Meinungswechsel. Die Situation eskalierte allerdings nicht. (srk)

Quelle

Thüringer Allgemeine: Demo Gegen Gewalt in Weimar

WEIMAR: Demo gegen Gewalt in Gaza

Etwa 150 Weimarer und Gäste beteiligten sich am Samstag in der Kulturstadt am bundesweiten Protest gegen die Gewalt in Gaza.

Dem Ruf des Thüringer Vereins Building Bridges / Friedenssteine und von Mitgliedern des städtischen Ausländerbeirates folgten rund 150 Menschen, neben den etwa zehn in der Stadt lebenden Palästinensern zahlreiche Weimarer sowie Gäste aus Erfurt und Jena, die gegen die neuerliche Eskalation der Gewalt in Gaza protestierten. (mehr…)

Foto-Dokumentation der Gaza-Demo in Weimar

An dieser Stelle veröffentlichen wir einige Fotos der Demonstration gegen den Einsatz der israelischen Armee im Gazastreifen, die am 10. Januar in Weimar stattgefunden hat. Wenn Sie auf den [weiter]-Button klicken, erscheinen die Foto-Voransichten. Zur größeren Ansicht Klick auf die Einzelnen Fotos. Die Fotos lassen sich am besten mit dem Fire-Fox-Browser betrachten. (mehr…)

TLZ Weimar: Demo gegen die Gewalt in Weimar [+Kommentar]

Weimar. (tlz/bük) Etwa 150 Menschen haben am Samstag in Weimar friedlich für ein Ende des Krieges im Gaza-Streifen demonstriert. Manche Aussagen haben allerdings Widerspruch provoziert.

Vor allem in Erfurt, Weimar, Bad Berka und Jena lebende Palästinenser seien der Einladung zur Demonstration gefolgt, erzählte Jamal Al-Musalmi. Er schätzte, dass in Weimar etwa zehn Menschen leben, die aus dem Westjordanland und dem Gaza-Streifen stammen. Al-Musalmi stammt aus Gaza und lebt seit etwa 20 Jahren in Weimar. Er betonte, dass keiner der Teilnehmer – darunter auch Kommunalpolitiker wie Steffen Vogel (Die Linke) und Clarsen ratz (CDU), der einst im Vorstand eines Palästina-Freundeskreises war – den Terror der Hamas befürworte. Aber sein Volk wolle und müsse in Freiheit leben können. Redner wie der stellvertretende FDP-Chef und Kandidat für die Europawahl, Matthias Purdel, forderten auf dem Theaterplatz ein Ende der Gewalt und erinnerten daran, dass Weimar im Dezember mit Issam Younis einen Mann mit dem Menschenrechtspreis geehrt habe, der sich im Gaza-Streifen für Menschenrechte einsetze. Dabei unterscheide er nicht nach Herkunft und Religion. Menschenrechte seien unteilbar. (mehr…)

Pressemitteilung: Beurteilung der Gaza-Demonstration in Weimar

Pressemitteilung vom 11. Januar 2009

Gestern fand in Weimar eine palästina-solidarische Demonstration gegen den derzeitigen Einsatz der israelischen Armee im Gaza-Streifen statt, an der sich ca. 70 Menschen beteiligten. Etwa 10 Menschen versammelten sich gegen 11:15 Uhr auf dem Buchenwaldplatz in der Carl-August-Allee, um ihren Protest gegen die vorbeiziehende Demonstration auszudrücken. Sie trugen Israelfahnen und ein Transparent mit der Aufschrift „Kein Frieden mit den Feinden Israels“. Darauf reagierten einige Teilnehmer_innen der Gaza-Demonstration äußerst hitzig, sodass die Ordner_innen der Demonstration und die Polizei sie davon abhalten mussten zu den Gegendemonstrant_innen vorzudringen – sie wären sicherlich nicht zimperlich mit den israelsolidarischen Protestierenden umgegangen.

Doch nicht nur die aggressive Stimmung, die von dieser Demonstration ausgegangen ist, zeigt, dass der Protest gerechtfertigt war. Wir wollen im Folgenden den Inhalt, welche die Demonstration nach außen trug, in mehreren Punkten kritisieren. (mehr…)

Flugblatt „Wider das anti-israelische Ressentiment“

Das Flugblatt „Wider das anti-israelische Ressentiment“ können Sie hier herunterladen.

Pressemitteilung Gaza-Demo in Weimar

Pressemitteilung vom 09. Januar 2009

Am Samstag soll in Weimar eine Demonstration gegen den Einsatz der israelischen Armee im Gaza-Streifen stattfinden. Wir, einige israelsolidarische Antifaschist_innen aus Weimar, halten dies für kritikwürdig. Angesichts der seit Jahren andauernden Beschießung israelischer Gebiete durch die antisemitische Hamas, halten wir Israels Handeln für gerechtfertigt. Bei keinem anderen Staat, der einer solchen Aggression ausgesetzt wäre, stände ein solches Handeln in Frage. Zusätzlich dienen Demonstrationen dieser Art immer wieder dazu, unter dem Denkmantel des Antizionismus, antisemitische Ressentiments auf Israel zu projezieren. Nicht zuletzt befürchten wir, dass es sich einige aktive Neonazis aus Weimar nicht nehmen lassen werden an dieser Demonstration teilzunehmen. Untenstehend befindet sich ein Text, den wir als Flugblatt formuliert haben und der zur Veröffentlichung gedacht ist.

WIDER DAS ANTI-ISRAELISCHE RESSENTIMENT

Am 09. Januar soll hier in Weimar eine Demonstration gegen den Einsatz der israelischen Armee im Gazastreifen stattfinden. Geworben wird mit einem Plakat, auf dem weder Inhalt, noch Kritik zu lesen ist, dafür aber zwei junge Frauen abgebildet sind, die vor einem israelischen Bomber (wohlgemerkt amerikanischer Herstellung) gerettet werden sollen. Ohne irgendwelche Hintergründe zu beleuchten, wird außerdem mit Zahlen geschockt: Es gibt viele Tote, noch mehr Verletzte und darunter sind sogar Kinder und Frauen. Was dem deutschen Publikum Gelegenheit für seine Projektionen geben soll, wollen wir kritisieren – Wir wollen begründen warum wir eine solche Demonstration für verkehrt halten und unsere Solidarität mit Israel sichtbar machen. (mehr…)

Über SoliDoku Weimar

Der Anlass zur Gründung dieses Dokumentations-Portals sind die weltweiten antizionistischen Kundgebungen, Demonstrationen und Äußerungen, die sich mit dem Beginn des Einsatzes der israelischen Armee zum Jahreswechsel 2008/2009 im Gaza-Streifen, massiv gehäuft haben. Auch in Weimar gab es eine anti-israelische Demonstrationen und antizionistische Äußerungen in der Öffentlichkeit. Gegen die Demonstration unter dem Titel „Stoppt die israelische Aggression gegen die Palästinenser“ am 10. Januar in Weimar, gab es in Weimar auch Protest. Dieser äußerte sich unter anderem in einer spontanen israelsolidarischen Gegenkundgebung und mehreren Pressemitteilungen. Da die Presse in Weimar auf diese Pressemitteilungen kaum reagiert hat und es in Thüringen keine ähnliche Plattform gibt, haben wir uns entschieden ein Web-Blog einzurichten. Auf diesem wollen wir Pressemitteilungen dieser Art dokumentieren und mit Kommentaren auf Veröffentlichungen in Weimar und im Umkreis reagieren. Im Kontaktformular oder über die Emailadresse israelsoli-weimar[at]web.de können uns Pressemitteilungen und Informationen zugeschickt werden.

Die Redakteure des SoliDoku-Web-Blogs sind mehr ein loser Zusammenhang, als eine feste Gruppe. Den kleinsten gemeinsamen Nenner finden wir in einer antinationalen und israelsolidarischen Haltung.

Wir haben uns entschieden die Kommentarfunktion für dieses Blog auszuschalten. Dies tun wir aus der Erfahrung, dass eine Kritik des Antizionismus und die Solidarität mit Israel oft heftige Reaktionen auslösen, die eine sachliche Diskussion kaum möglich machen. Die wichtige Diskussion um Antisemitismus, Antizionismus und Israel muss an einem besser geeigneten Ort stattfinden. Wir werden an dieser Stelle auch über Informations- und Diskussions-Veranstaltungen zum Thema informieren.

Die SoliDoku-Redaktion